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Kontemplation / Meditation

Kontemplation ist eine Form der achtsamen, stillen, inneren Sammlung, in der man ohne nachzudenken oder zu analysieren einfach gegenwärtig ist und wahrnimmt, was ist.

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Kontemplation ist eine Form der achtsamen, stillen, inneren Sammlung, in der man ohne nachzudenken oder zu analysieren einfach gegenwärtig ist und wahrnimmt, was ist.

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Wesentliche Merkmale der Kontemplation:

  • Stille: Es geht nicht um Denken, sondern um inneres Lauschen.

  • Gegenwärtig: Der Fokus liegt auf das Hier und Jetzt, immer wieder ankommen im Hier und Jetzt mit dem was ist.

  • Empfangend: Man öffnet sich für das, was sich zeigt. Es gibt nichts zu erreichen, es ist Hingabe an das was ist

 

In vielen Traditionen ist Kontemplation ein Weg zur Verbindung mit dem Göttlichen, mit dem Selbst oder mit einer tieferen Wahrheit.

Beispiele für kontemplative Praxis:  (kl Meditaation als podcast zum Hören)

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Wohin führt mich die Stille?

Die Stille führt mich
nicht an einen Ort,
sondern in einen Raum –
den Raum in mir,
der schon immer da war.

Sie führt mich
unter die Oberfläche der Gedanken,
unter das Rauschen der Welt,
dorthin,
wo ich nichts mehr sein muss
und dennoch ganz bin.

Die Stille nimmt mir die Maske
und zeigt mir das Gesicht,
das ich schon vor meinem Namen hatte.

In der Stille
verschwindet das Tun
und übrig bleibt
ein einfaches: Ich bin.

Die Stille fragt nicht,
sie wartet nicht,
sie verlangt nichts.
Sie ist einfach da –
wie ein offenes Tor
in ein tieferes Zuhause.

Und wenn ich lange genug bleibe,
entdecke ich:
Ich bin dieses Zuhause.

 

„Wir sind nicht, was wir zu sein glauben. Wir sind nicht getrennte Ichs.

Wir sind Ausdruck und Offenbarung des Ewigen.“

Willigis Jäger

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